Allerlei seit 2008

Freitag, 26. Oktober 2007

Während die Dorfbühne ...

... gestern Abend von Lacher zu Lacher segelte (vgl. die Premierenkritik im Kommentar zu untenstehendem Artikel), trafen sich andere kulturbeflissene Geister im Berger Marstall. Der Kulturverein Berg, in dem es in der Vergangenheit manchmal etwas "kriselte", lädt zu seiner "Bergeniale 2007" genannten Jahresausstellung. (Öffnungszeiten Freitag - Sonntag 12-19 Uhr). "Worte treffen Bilder" lautet das Motto.
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Eigenartigerweise sind die Kunstwerke am besten, die sich an das Motto nicht halten. So etwa die Bronzeskulptur "Fischteller" von Ernst Grünwald (vgl. Abb. 1200€) oder die 3 schwarzen, unbenannten Bodenskulpturen von Gerd Jäger. Überhaupt der Gerd! Er versuchte den ganzen Abend - offensichtlich aus Mitgliedermangel bei den Grünen - die QUH zum Übertritt in seine wackere Ein-Mann-Fraktion zu überreden. Schade Gerd, bei aller persönlichen Hochachtung: QUH heißt "Quer - Unabhängig - Heimatverbunden"; und zumindest zweiteres wären wir bei den Grünen ja nicht mehr.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Raub, Betrug und Entführungen im Gasthof Post, Aufkirchen!

Gemach, liebe Sympathisanten, das versprochene QUH-Exklusiv-Interview mit Andi Gröber, dem Postwirt, ist fertig und kommt morgen, aber es kam etwas dazwischen: Deutscher Herbst, nämlich Raub, Betrug und Entführungen in der Post. Vier Verbrechen in zwei Stunden! Rekordverdächtig! Und am Schluß kommt es heraus: Alles passierte nur, um den dringend notwendigen Umbau der Gastwirtschaft ins Rathaus hineinzuschmuggeln ....

Die verweigerte Baugenehmigung für die Post bleibt der einzige lokale Bezug in dem ansonsten völlig abgedrehten Stück „Der entführte Selbstmordeinbruch“, den die Aufkirchener Dorfbühne unter der bewährten Regie von Anneliese Doll heute Abend auf die Bühne bringen wird. Die QUH verrät es als erstes: Das dreckige Dutzend von der Dorfbühne läßt es gehörig krachen.
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Unsere Lieblingsbedienung Hildegard Zahn weint herzerweichend um ihren Ehemann (Anton Kometer), der vermeintlich Selbstmord begangen hat, um seine marode Firma qua Lebensversicherungsbetrug zu sanieren. Als der Lebensmüde dann mit nichts als einer Pampers-Kiste bekleidet wieder auf der Bühne und im Leben steht, sind ihm die brüllenden Lacher sicher und die Dorfgemeinschaft ist - wie es sich für eine Komödie gehört - mittlerweile in tiefster Anarchie versunken. Die Frauen werden reihenweise entführt, die Männer sind allesamt Betrüger. Nicht einmal die adrette Versicherungsvertreterin (Monika Norbach) behält immer den überblick. Stefan Meisenzahl als Wachtmeister kriegt am Ende keine Frau ab, aber dafür ist er der bescheuertste Dorfpolizist seit Columbo. Selbst unser alter Postwirt Andy Wastian hat seinen Humor zurück und darf mal wieder sein komödiantisches Talent - und seine Kraft! - in einer doppelt "tragenden" Rolle als Frauen-Entführer beweisen. Und der famose Anderl Länger als intriganter Lehrbua schafft es gar, dass zwischenzeitlich ein Herr aus dem Publikum für den Raub der kubanischen Bürgermeister-Zigarren verhaftet wird. Was für ein köstliches Durcheinander ... was für ein Spaß! Hingehen! Wenn nicht heute, Donnerstag, dann am 27. oder 28.10.; bzw am 2., 3. oder 4.11. Schade, dass Rupert M. keine Zigarren raucht. Kartenvorbestellung: o8151-5761

(Foto: Christiane Hoffelner, vermittelt durch: Hans Peter - "Ich geh nie auf eine Parteiliste" - Höck)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Nobelpreis für Al Gore und den Weltklimarat

… oder - „Ein bisschen Nobelpreis für den Weltklimarat“ so die Süddeutsche Zeitung.
Al Gore hat mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ die Problematik der globalen Erwärmung in die Öffentlichkeit getragen - politisch. Ein Armutszeugnis ist es dennoch, dass die seit über 10 Jahren regelmäßig vom International Panel on Climatic Change (Vulgo: Weltklimarat) vorgetragenen Warnungen weitgehend ungehört blieben. Somit ist der Nobelpreis für den Weltklimarat ein klares Zeichen für den Klimaschutz und damit für ein Stück Zukunftssicherung.

„Eis“
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Minimale Eisausbreitung  im Sommer 2007 im Vergleich zum Jahr 2005 sowie zum langjährigen Mittel (Quelle: NASA)
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Tatsachen:
In der Gemeinde Berg besteht ein enormes Potential zu Verringerung des Energieverbrauchs und damit zur Verringerung des Ausstoßes klimaschädlicher Spurengase. In Berg existieren öffentliche Verkehrsmittel auf die man zurückgreifen kann – dies gilt insbesondere für die Verringerung von „Elterntaxis“ – für alle ein Gewinn. Auch der Energieverbrauch für die Beheizung öffentlicher Gebäude und für die Beleuchtung, zum Beispiel der Strassen, kann reduziert werden. Auch zu großen, durstigen Autos gibt es heute Alternativen mit reduziertem Energieverbrauch. Häuser lassen sich – auch nachträglich – „energiefit“ machen. Der private Stromverbrauch lässt sich aktiv von jedem einzelnen reduzieren. Damit bleib das Energiesparen die Energiequelle Nummer eins.
Insbesondere sollte aber auch der Anteil erneuerbarer Energien – insbesondere von Geothermie und Biogas – aktiv vorangetrieben werden. Ein Weg, der bisher von der Gemeinde kaum beschritten wurde.

Was tun?
Ziel der QUH ist die Konzeption einer unabhängigen und CO2-neutralen Energieversorgung der Gemeinde bis zum Jahr 2020. Diese ambitionierte Zielsetzung erfordert eine Beteiligung der Bürger und eine aktive Informationspolitik. Bisher: Fehlanzeige

Ohne Dogma diese Ziele zu vermitteln und hierfür auch finanzielle Mittel bereit zu stellen, ist das erklärte Ziel der QUH. Eine aktive Erwerbung von Bohrrechten für Geothermie und die Planung einer Biogasanlage sichern die Energieversorgung der Gemeinde, gewährleisten Preisstabilität für die Bürger. Zudem könnten diese Maßnahmen der Gemeinde langfristig Einnahmen aus der Energieerzeugung sichern – unserer Meinung nach zukunftsichernde Maßnahmen für Berg.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Bankenwesen in Berg (Ortsmitten Folge 2)

Eigentlich wäre heute die architekturkritische Auseinandersetzung mit der Ortsmitte Höhenrain dran gewesen. Da aber Lokalpolitik bedeutet, dass man sich nicht nur um die großen Linien der Politik, sondern auch um die Kleinigkeiten kümmern muß, heute erst einmal ein herbstlicher Beitrag über das Bankenwesen in Berg (unter besonderer Berücksichtigung des Schloßparkes):
Vorbild aller Banken darf jene sein, die sich - von Leoni aus kommend - am Eingang des Schloßparkes befindet. Sie ist ein äußerst gelungenes Beispiel ihrer Spezies, was allein schon die "Be-Sitz-Verhältnisse" beweisen.
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Ganz im Gegensatz dazu eine Bank weiter unten im Schloßpark, am Ufer des Sees. Eine Bank, die - obwohl neu errichtet - schon jetzt nur noch als Gradmesser für das Fortschreiten der Polkappenschmelze oder als Ruhezone für Taucher herhalten kann.
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Fast ebenso absurd: Eine weiter oben im Schloßpark befindliche Aussichtsbank, die vor 2 Jahren noch einen gigantischen Bllick auf Aufkirchen geboten hat. Heute ein Fall für Klaustrophobiker oder für die Kettensäge vom Bauhof.
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Politisch und ökonomisch scheint eine öffentliche Sitzgelegenheit den Idealfall des Bürgerengagements in der Gemeinde darzustellen. So finden sich in der Ortsmitte Berg gleich 2 privat finanzierte Sitzgelegenheiten: Einmal ein neumodisches, etwas gewagt unbayrisches Cafehausensemble samt Herbstschmuck vor der Fischerei Andrä ...
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... und etwas weiter das Replikat der Berger-Urbank. Jene Sitzgelegenheit nämlich auf der einstmals Oskar Maria Graf vor seinem Wohnhaus als Ureinwohner samt Maßkrug posierte. Diese Bank vor den heutigen Oskar-Maria-Graf-Stuben ist zwar historisch an der richtigen Stelle angebracht, andererseits - weil hüfthoch - so unproportional, dass sie eher als Skulptur, denn als Ruhestätte zu gebrauchen ist. Diese beiden Bänke sind verdienstvoll, aber im tiefsten Inneren so absurd wie selten genutzt.
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Auf das nette Aufkirchner-Unternehmer-Rundbänkchen mit gleichem Schicksal wurde bereits in unten stehenden Bericht verwiesen (vgl. den Beitrag Ortsmitte Aufkirchen). So sei am Ende nur noch auf die sicherlich monumentalste, weil auf einem massiven Steinblock-Ensemble sich befindliche Bank in der neuen Ortsmitte von Höhenrain verwiesen.
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Eine Bank wie ein Gebirge: Idyllisch und brutal wie der Ortsteil Höhenrain. Das aber gehört zum anderen Thema. Davon bald mehr (Die Mächtigen zittern schon!). Anregung zum Thema bitte an: Kandidatin@quh-berg.de

Samstag, 29. September 2007

ortsmitte aufkirchen

Der Beginn unserer kritischen Serie über die Berger Ortsmitten. Heute zum Beginn: Unser geistliches Zentrum: Aufkirchen.
Das Problem mit der Ortsmitte von Aufkirchen ist, dass es sie nicht gibt: Genauer: Aufkirchen, das durch Wallfahrtskirche, Postgasthof, Einkaufszentrum, Bibliothek und Kloster das geistige und wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde ist, hat selbst kein ein Zentrum, sondern gleich eine ganze Abfolge davon.
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Zur Mittagszeit etwa, wenn die Mütter ihre Kinder von der Schule abholen, dann ist der - insbesondere bei nächtlicher Prachtbeleuchtung - etwas zu bombastisch geratene Parkplatz am Ortseingang (im Bild bei Nummer 1) der Platz, wo sich alles trifft. Zu Füßen des abreisewilligen Oskar Maria Graf sammeln sich die Mütter und verbreiten wartend die neusten Nachrichten aus der Gemeinde. Ein Jahrmarkt der manchmal etwas zu großen Karossen ... aber so ist das halt bei uns daheim. Um halb Zwei allerdings ist der Spuk vorbei. Dann ist es dort so leer, wie auf dem Foto oben (wie immer von unserem fliegenden Photographen HP Höck).
Dort wo der Maibaum steht (im Bild bei Nummer 2) möchte man gerne traditionell die Ortsmitte vermuten, allerdings ist dort kein Platz.
Der wäre vor dem Kriegerdenkmal (oh Graus, im Bild bei Nummer 3), wo zwar manchmal das künstlerische Labyrinth auf dem Rasen prangt, aber sich nie jemand auf die bereitgestellten Bänke zu setzen wagt. In der Tat habe ich erst auf dem Luftbild überhaupt gesehen, dass es dort Bänke geben würde. Ich hatte sie noch nie bemerkt, so sehr will man an diesem Platz nur vorbei. Hier wurde etwas gestaltet und investiert, aber gleichzeitig eine Chance vertan. Wenn Wahlkampf ist, wird die CSU immerhin hier ein Plakat aufstellen.
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Bleibt das eigentliche Zentrum (nicht mehr im Bild, bei Nummer 4). Der Straßenteil zwischen Ladenzeile und Wirtshaus. Genau hier setzten die Aufkircher Geschäftsleute an, die beschlossen hatten, dass die Ortsmitte Aufkirchen etwas verschönert werden sollte. Sie planzten ein neues Bäumchen an die Stelle der alten, kranken Linde und investierten einen 4-stelligen Betrag in eine Rundbank.

Das ist ein Engagement, wie es jede Gemeinde braucht, wenngleich kritisch angemerkt werden muss, dass der Bergblick, den man von dieser Ruhebank zwischen zwei Straßen hätte, durch die Rückansicht der Mitteilungstafel der Gemeinde und diverse Verkehrschilder etwas gemindert wird.

Auf der anderen Straßenseite steht die ehrwürdige "Post", über die gäbe es viel zu sagen, da hat allerdings der Gemeinderat das nächste Wort. Morgen wird dort über den Teilabriß und Bauantrag des neuen Postwirtes Andi Gröber befunden, der für seine "Post" entscheidende Verbesserungen plant. Die QUH wird natürlich sofort von den Beratungen berichten.
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- Und für die nächste Folge "Ortsmitten" wage ich mich nach Höhenrain!

Dienstag, 25. September 2007

Spiel ohne Grenzen

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Spaß ohne Grenzen hatten die Schüler der Oskar-Maria-Graf-Schule am
vergangenen Samstag beim alljährlich vom Förderverein veranstalteten Spiel ohne Grenzen. Dank strahlendem Herbstwetter war die Stimmung an allen Spielstationen ausgelassen und begeistert. Beim Anblick der feschen
Fördervereinsvorsitzenden im schicken Dirndl vergaß man gerne, dass
gleichzeitig in München Oktoberfestbeginn war und hier kostete die Wiesnmaß unschlagbare 2 €. Auch Bürgermeister Monn gesellte sich unter die Spielenden und konsumierte sicherlich gerne vom vielfältigen Kuchenbuffett der OMG-Mamis. Ob der Bürgermeister sich auch dieses Jahr wieder zum Schnellmelken ans Gummieuter begab, ist nicht dokumentiert. QUH-Fachfrau Sissi stand ab 16.00 an der Kuh und sorgte dafür, dass der Nachwuchs auch am Melken Spaß hatte.
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Text: Quereinsteiger
Bilder: Hans-Peter Höck

Samstag, 1. September 2007

Diesen Sonntag: Die QUH im Ersten!

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Nach dem "Merkur" ist nun auch die ARD auf die QUH aufmerksam geworden. Am Sonntag abend um 23.15 in der ARD wird der Moderator des ARD-Literaturmagazins "druckfrisch" im Vorspann ein Auto fahren, dass ihm von der QUH exklusiv für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde (siehe Bild). Zeugnis dessen, dass die QUH überregional die schönen Künste unterstützt. Auch sonst ist die Gästeliste der Sendung, deren kreative Wurzeln in Berg liegen, diesmal mit der Bestsellerautorin Andrea Maria Schenkel, mit dem Zigaretten-Erben Jan Philipp Reemtsma und dem Büchner-Preisträger Martin Mosebach prominent besetzt. Mehr zur Sendung unter: https://www.daserste.de/druckfrisch/default.asp
Nicht bestätigen können wir allerdings, dass diese Aktion ein erster Schritt der QUH in Richtung Bundespolitik ist. Die QUH bleibt eine Berger Institution!

Sonntag, 5. August 2007

Das glückliche Dorf Höhenrain

Was sollen wir bloß mit diesem Sommer machen? Der See zu kalt, die Gletscher trotzdem schon geschmolzen, die Gau- und Dorffeste vergangen. Wie schön wäre es, jetzt eine Eisstockbahn zu haben. Eine Sommerstockbahn gar.
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In Höhenrain gibt es für diese Sportart sogar einen äußerst aktiven Verein, der in der letzten Gemeinderatssitzung vom kommenden Haushalt pauschal einen Zuschuss von 10.000 € zur Errichtung einer Sommerstockbahn in Höhenrain bewilligt bekam. Das ging schnell und unbürokratisch. Die engagierten Schützen, die ein Drittel der Anlage in Eigenleistung erbringen wollen und zahlreich auf der Sitzung erschienen waren, können nun loslegen. Gut, wenn solche Initiativen unterstützt werden: Die QUH beglückwünscht die Höhenrainer Schützen von Herzen.

Allerdings - und damit gibt es leider schon wieder etwas Anlass, das leidige Thema Berg vs. Höhenrain zu vertiefen - gab es vor einigen Jahren einen ganz ähnlichen Antrag des MTV Berg, der eine im Sommer als Skateranlage und im Winter als Eisstockbahn zu nutzende Anlage auf seinem Gelände errichten wollte. Ihm wurde damals vom gleichen Gremium beschieden, das könne der MTV gerne machen, aber Mittel seien dafür nicht vorhanden.
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In diese Richtung zielte wohl auch ein Redebeitrag von Andy Hlavaty (CSU), der sich dagegen aussprach, aus kommenden Haushaltsmitteln jetzt ohne Haushaltsdiskussion Mittel auszugeben, wo doch beispielsweise über die großen Ausgaben des MTV Berg bei der Errichtung des dringend benötigten Trainingsgeländes MTV Berg Nord noch gar nicht geredet worden sei ... Hlavaty, auch Vorsitzender des MTV, wurde vom Gremium, in dem bekanntermaßen kaum ein Berger sitzt, aber umso mehr Höhenrainer sich befinden, überstimmt ... tu felix Höhenrain.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Das Kreuz mit dem Kreuzweg

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Große Pläne um die Ortsmitte Aufkirchen - in der letzten Gemeinderatssitzung
wurde der Antrag auf einen Grundsatzbeschluss über die Platzgestaltung und
Straßenführung rund um den Gasthof zur Post verhandelt.

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Angedacht ist: Der Kreuzweg soll von der obersten Station aus nicht mehr am
Kloster und an der Kirche vorbei, sondern direkt auf die Staatsstraße
führen. Die Straße würde dann unterhalb des Biergartens verlaufen. Im Zuge
dessen könnte man sich an eine attraktive Platzgestaltung zwischen Kirche,
Kloster und Gasthof machen und dort den Verkehr beruhigen.

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Das sagten die Parteien dazu - in alphabetischer Reihenfolge:

Bürgergemeinschaft:

Wir haben hier die einmalige Chance zu einer Veränderung der Dorfmitte
Aufkirchen. Wir könnten die Verkehrsführung beruhigen und den engen Kreuzweg entzerren. Zusätzlich könnten Parkplätze entstehen. Wir müssen uns grundsätzlich entscheiden, ob wir eine solche Veränderung wollen. Jetzt wäre der einzig zulässige Zeitpunkt. Es wäre ein Riesengewinn für die Gemeinde. Wir, der Rat, müssen uns einig sein, ob wir das wollen, dann müssen wir die Machbarkeit prüfen. Eine Freiflächengestaltung wird sowieso benötigt. (Reiser und Steigenberger)


CSU:

Hier bietet sich uns eine historische Chance, sonst bleibt alles in den
nächsten 100 Jahren so, wie es ist. Die Verkehrsführung dort oben stammt aus der Zeit der Postkutsche. Vor den Läden ist nur Chaos. Durch den Umbau der Post entsteht sowieso eine Großbaustelle. Zudem ist es an der Zeit, einmal etwas für Aufkirchen zu tun, nachdem so viel Geld für Höhenrain ausgegeben wurde. (Eisenhut, Applaus von der Bürgergemeinschaft)


EUW:

Der Blick von Süden her wäre sehr beeinträchtigt. Wir müssen bedenken, dass das Niveau der Staatsstraße gehalten werden muss. Dahinter gäbe es zum Biergarten hin einen steilen Anstieg. Inwieweit bringt eine Verlegung der Wegeführung und ein solch massiver Eingriff in den Hangbereich (Landschaftsschutzgebiet) eine Verbesserung der Verkehrssituation und eine Verbesserung gestalterischer Art? (Monn)
Da Ganze wäre positiv für Aufkirchen. (Birndorfer)


FDP:

Ist so viel Aufwand wegen ein paar Parkplätzen gerechtfertigt? (Sokolowski)
Eisenhut darauf: "Das wird doch nicht wegen der Parkplätze gemacht! Hier
geht es um Dorfplatzgestaltung!"

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Grüne:

Die angeblich "kleine" Veränderung ist Etikettenschwindel. Man baut nur
autogerecht und pflastert in Salamitaktik alles zu, dabei geht in absehbarer Zeit sowieso das Benzin aus. Das Landschaftsschutzgebiet muss erhalten werden. Der Eingriff wäre zu massiv und richtet sich gegen die Aufkirchener Bürger. (Jäger)


SPD:

Man sollte die Finger von der Straße lassen, der Blick von Süden würde zu
sehr verändert. Die Umgestaltung stellt eher eine Zerstörung des Ensembles dar als einen Gewinn. Außerdem sollte man keine Ortsteile gegeneinander ausspielen (das galt Eisenhut).
Nicht der Kreuzweg stellt das Verkehrsproblem dar. Eine neue Straße würde den Verkehr nur erhöhen. (Brunnhuber)
Der Umbau hätte zu wenig Vorteile im Verhältnis zum Aufwand. Wie sieht es mit der Finanzierung aus? (Streitberger)

Überparteiliche:

Keine Äußerung.


Die Rechnung ohne den Wirt kann man auch nicht machen: Andy Gröber steht dem Ganzen wohl grundsätzlich positiv gegenüber, würde sich aber finanziell nicht einbringen und fürchtet um den geplanten Zeitrahmen für seinen Umbau.

12 Räte stimmten dem Antrag zu.
Nun muss zunächst mit dem Kloster und dem Straßenauamt gesprochen werden. Eine Präsentation, auch alternativer Planungen, für die Bürger wäre wünschenswert.

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Wie immer Dank an H-P. Höck für die Bilder! Dort gibt es übrigens auch viele Aufnahmen vom Höhenrainer Jubiläum zu kaufen...

Montag, 9. Juli 2007

Wacken für Trachtler

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Was dem Metalfan sein Wacken, ist dem Trachtenfan sein Gaufest.

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Millionen von Heavy-Lederhosen-Fans pilgerten dieses Wochenende in unseren Lieblingsfilzort H.

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Der Pfarrer hatte seine schwärzeste Kluft angelegt und der Landrat von der allerschwärzesten Partei übte statt Headbangen Handwaven.
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Der Master of Berg (an diesem Tag auch Little King of Höhenrain) wavete huldvoll und glücklich zurück.
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Heavy Horses in full action. (Frei nach "Full Metal Village", dem köstlichen Dokumentarfilm von Sung Hyung Cho, der am gleichen 'Tag in Starnberg im Kino lief und die alljährliche Verwandlung des holsteinischen Dörfchens Wacken in ein Heavy-Metal-Festival beschreibt.) Das heftigste Metal in Höhenrain blieb allerdings in diesem Jahr noch die Tuba. Wir arbeiten daran. Denn auch aus diesen braven Trachten-Kindern werden womöglich irgendwann einmal langhaarige Heavy-Metal Fans:
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Dank an Hans-Peter-"Just-Call-Me-Heavy-Höck" für die Bilder!

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