Allerlei seit 2008

Mittwoch, 13. Februar 2008

Das QUH-Blog

IMG_0463 Heute gibt es diese Internet-Seite seit 650 Tagen. Vor fast 2 Jahren errichtete Elke Link für unseren Bürgermeisterwahlkampf die Internet-Adresse: www.quh-berg.de. Die Seite hat sich seitdem verselbständigt und schreibt täglich neu Gemeinde-Geschichte: Manchmal frech und auch vielleicht anmaßend, aber immer informativ und originell. Es wurden von uns bisher 590 Beiträge verfasst, die zu allem Stellung nahmen, was in der Gemeinde passierte. Bis heute wurde diese Seite mehr als 16.500 mal aufgerufen. Allein im Januar hatten wir mehr als 2100 Besuche. Und täglich werden es mehr Artikel ... und mehr Leser. Und egal wie die Wahl ausgeht: Das QUH-Blog wird - anders als die Parteiflugblätter - fortgesetzt. Wir bleiben für Sie da und werden Sie hier über den Wahlkampf hinaus informieren, unterhalten, herausfordern. Versprochen!

Dienstag, 12. Februar 2008

Energiewende Berg? - Nein: Energieschlußlicht Berg!

Fast alle im Gemeinderat vertretenen Parteien wollen angeblich eine "Energiewende Berg - Unsere Gemeinde als Vorbild" (so verspricht es beispielsweise die SPD). Allerdings zeigen solche Versprechen nur, für welche Versäumnisse genau diese Parteien in der letzten Wahlperiode verantwortlich sind. In Berg ist in den letzten Jahren politisch NICHTS passiert. Vorbild sind längst andere.

Wie es anders hätte gehen können, beweist neben Bernried, wo es in der Gemeinde eine "Projektgruppe Energie" gibt und ein Erdwärme-Kraftwerk entstehen soll, z.B. Gauting: Dort sind auf öffentlichen Gebäuden sogenannte "Bürger-Solaranlagen" entstanden (vgl. https://www.we-park.de/html/projekte.html ) ...

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Die erste Gautinger "Bürgersolaranlage" entstand auf dem Feodor-Lynen-Gymnasium bereits 2003, sie wurde finanziert von 22 privaten Investoren. Sechs solcher Anlagen gibt es bereits im Würmtal. Keine in Berg.

... und heute wird der Gemeinderat in Gauting beschließen, freiwillig 100.000 Euro in ein "Energiesparförderprogramm" zu stecken, mit dem private Umwelt-Investitionen wie Wärmedämmung, Holzpellet-Heizungen, Fotovoltaik-Anlagen, Thermotauscher oder Energiegutachten öffentlich gefördert werden.

Und in Berg? Da wird der Gemeinderat heute zum gefühlten 784ten mal und womöglich wieder ergebnislos über den Zieglerweg beraten. ... Das genau macht den Unterschied aus!

Das traurige Programm der heutigen Gemeinderats-Sitzung findet sich hier. Gelegenheit für Bürger, die vollmundigen Versprechen der Parteien bei deren alltäglicher Arbeit zu überprüfen. Die QUH wird berichten.

Samstag, 9. Februar 2008

"We are from Bavaria; it's near Germany!" - Rosenmüller-Filme in Allmannshausen

Eine wundervolle Idee geht in die dritte Runde. Ein herausragendes Beispiel dafür, wie lokale Kultur dank privatem Engagement funktionieren kann. Am Samstag, den 16.2. findet bei der Freiwilligen Feuerwehr Allmannshausen - mit der freundlichen Unterstützung des Starnberger Breitwand-Kinos - der 3. Allmannshauser Filmtag statt. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal auf dem Werk des bayrischen Regisseurs Marcus H. Rosenmüller. Auch seltene Filmwerke sind zu bewundern.
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Marcus H. Rosenmüller bei der Arbeit.

Für erstaunliche 2.- € pro Film wird in der Feuerwehrhalle ein äußerst geschmackvolles Programm für alle Altersstufen gezeigt:

12.15 Uhr - Der kleine Eisbär 2 (ab 4 Jahre)
14.00 Uhr - Die wilden Hühner (die Cornelia Funke Verfilmung; ab 6 Jahre)
16.00 Uhr - Der verlorene Schatz der Tempelritter (ein Kinderfilm)
18.00 Uhr - Wer früher stirbt ist länger tot (der Rosenmüller-Sensationserfolg)
20.00 Uhr - Kümmel und Korn & Schwere Jungs (Rosenmüller-Double-Feature)
22.00 Uhr - Das Vermächtnis der Tempelritter (Action mit Nicolaus Cage)

Vor allem das Rosenmüller-Double-Feature mit "Schwere Jungs", dem Nachfolger von "Wer früher stirbt, ist länger tot", ist ein Highlight: denn im Vorprogramm läuft Rosenmüllers selten gezeigter Kurzfilm aus Filmhochschultagen: "Kümmel und Korn".


"Schwere Jungs" - "We are from Bavaria; it's near Germany!"

Im "Filmcafe" im ersten Stock des Feuerwehrhauses wird wieder ein regelrechtes Kulturzentrum eingerichtet: Mit Popkorn, kostenlosem Kino, Getränken, Snacks und gemeinsamen Feiern bis in die Nacht hinein. Mittags zeigt man für die wartenden Eltern "Amelie" oder man spielt Rosenmüller Filmmusik, später zeigt man Musik-Clips von Jugendlichen und in der Nacht dann Jazz. Zuletzt führt man - und das alles umsonst! - den beeindruckenden kubanischen Musikfilm "Paraiso" vor, der nicht im "Buena Vista"-Havanna spielt, sondern im 1000 km entfernten, armen kubanischen Teil von Kuba, in Guantanamo.
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"Paraiso" - die anderen Seite der kubanischen Musik, zu bewundern Samstagnacht in Allmannshausen.

Sonntag, 3. Februar 2008

5 Fragen eines Blog-Lesers - 5 Antworten der QUH

Jetzt mal bitte kurz Konzentration. Denn es wird jetzt etwas komplizierter und inhaltlicher hier im Blog. BürgerBerg schrieb uns erneut mit Fragen zum Wahlprogramm der QUH (Vgl. seinen Kommentar zu dem unteren Artikel). Er stellte uns ausgehend von den 5 Themenschwerpunkten der QUH 5 kritische Fragen:
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"Ich habe mir u.a Ihren Beitrag vom Montag, 19. November 2007
"DIE 5 VERSPRECHEN DER QUH"
zu Gemüte geführt. Und habe auf folgende Fragen nur unbefriedigende bis keine Antworten gefunden.
1. Energiekonzept:
Wie schaut das Energiekonzept denn bitte aus? Wieviel kostet die Umsetzung des Konzeptes und wie soll dieses finanziert werden? Wann und in welchem Zeitraum soll dieses Konzept umgesetzt werden? (...)
2. Jugendarbeit / Sport
Die Quh-Vertreter wollen sich auch nach der Wahl für Jugend- und Sportarbeit einsetzen.
Für welche Form der Jugendarbeit will sich die Quh im Gemeinderat denn bitte einbringen? Welche Projekte sind hierfür geplant, und was sollen diese Kosten und wie werden diese finanziert? Ist hierzu die alleinige Vereinsarbeit besser geeignet als der GR?
3. Kulturprojekte:
An welche Form der Kulturprojekte denken Sie denn in Ihrem Beitrag? Auch hier stellt sich mir die Frage der Kosten und Finanzierung.
4. Wirtschaft:
Welche weiteren Anreize neben einem DSL-Anschluß sollen denn konkret für Unternehmen geschaffen werden? - Welche Gewerbeform möchten Sie denn in Berg ansiedeln? Ab wann und in welchen Zeitraum soll dieses umgesetzt werden? Wo sollen die Unternehmen sich ansiedeln, soll hierzu eine neues Gewerbegebiet geschaffen werden, oder ein bestehendes vergrößert werden?
5. Entwicklung eines Dorfzentrums
Sie schreiben in Ihrem Programm " Jetzt ist unsere Dorfmitte da, wo die große Baulücke ist." Die Baulücke ist ja schon etwas kleiner, und die Gemeinde ist nicht im Grundstücksbesitz. Deshalb würde mich folgende interessieren: Für welche Form der Bebauung bzw. der Gestaltung steht die Quh. Wieviel soll hierzu investiert werden. Welcher Zeitraum ist für eine Umsetzung geplant?"

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Lieber BürgerBerg,

... danke für ihre Fragen. In aller Kürze dazu:

umwelt 1. Umwelt: Wir haben das Energiekonzept der QUH in einer öffentlichen Veranstaltung in der Post vorgestellt. Die SZ hat darüber berichtet. Es wurde ein 3-Stufen-Plan vorgestellt: 1. Kontaktaufnahme zu Gemeinden mit Erfahrung bei der Nutzung regenerativer Energien (bis 2010). 2. Konzentration auf zumindest eine regenerative Energieform (Sonne, Geothermie, Pellets), deren gezielte Förderung. 3. Das Ziel: in 25-30 Jahren die Gemeinde autonom von fossilen Brennstoffen zu machen im Sinne der "Energiewende Oberland". - Wir werden das Konzept auch noch einmal hier darstellen. Die QUH kann das nicht alleine, aber sie kann Anstöße dazu geben - mehr als die Parteien bisher gegeben haben. Viele Parteien haben mittlerweile energiepolitische Versprechen in ihren Programmen. Daran müssen wir sie messen (aber auch an ihrer diesbezüglichen Passivität in den letzten Jahren). Dafür muss über die Fraktionen hinweg gearbeitet werden. Bei der QUH-Veranstaltung gab es dazu Ansätze von Grünen wie CSU.
skate 2. Die Vertreter der QUH sind - im Gegensatz zu den meisten Gemeinderäten - jetzt schon in der Jugend- und Sportarbeit aktiv. Elke Link (Liste#1) ist z.B. Jugendleiterin der Fußballabteilung des MTV und seit Jahren Elternbeirätin. Andere Kandidaten (wie Elke Grundmann (Liste#2) und Ute Pröttel (Liste#5)) sind in Beiräten und Fördervereinen von Kindergärten und Schulen aktiv. Christian Kalinke (Liste #13) ist der "Präsident" der Fußballabteilung des MTV Berg, Harald Kalinke (Liste#6) war jahrelang dessen Stellvertreter. Klaus Böck (Liste#12) leitet die Tennisabteilung. Es geht - gerade jetzt in der schwierigen Zeit des Neubaues des Trainingsplatzes in Berg und der Dreifachturnhalle in Biberkor - auch darum, dass dieses Wissen, diese Anliegen politisches Gewicht bekommen. Das Projekt der "Skaterbahn" beispielsweise, das jetzt alle Parteien in ihren Programmen haben, ist eine Forderung der QUH aus dem Bürgermeisterwahlkampf.

bild 3. Im Bereich Kultur gibt es - neben der Arbeit des Kulturvereins, dem unser Listenkandidat Dr. Joachim Kaske (#3) vorsitzt - das Großprojekt einer "Kunsthalle Berg", dessen Finanzierung im Zuge einer Public-Private-Partnership (C. u. S. Kaske-Stiftung) größtenteils gesichert wäre (vgl. unsere Berichte). Die QUH befürwortet dieses Projekt und spricht sich dafür aus, dass der Gemeinderat dazu konstruktive Verhandlungen führt und nicht nur wie in der Vergangenheit Vorschläge unkommentiert ablehnt.

4. Wirtschaftsförderung. Vielleicht geht es gar nicht um "Anreize", möglicherweise hilft es schon, auf Gewerbetreibende gezielt zuzugehen, statt nur Zettel ans schwarze Brett zu hängen. Auf jeden Fall sollten die Einnahmen der Gemeinde erhöht statt immer nur die Ausgaben gesenkt werden. Und natürlich sind IT-Firmen (wie z.B. die Firma Bitmanagement in Aufhausen, die aus allen Nähten platzt), für unsere Gemeinde geeigneter als etwa Schrotthändler. Es genügt aber, auch den Gastbetrieben nicht nur immer neue Auflagen (etwa für zu schaffende Parkplätze) zu machen, sondern ihre verdienstvolle Arbeit für eine funktionierende Dorfkultur zu unterstützen.
loescher 5. Im Ortszentrum von Berg ist "die Gemeinde nicht im Grundstückbesitz"! Wohl wahr. Allerdings war sie es und hat mit dem Grundstücksverkauf und dem anschließenden Verzicht auf die Grunddienstbarkeit "Gaststättenbetrieb" die Ortsmitte von Berg erst zum Spekulationsobjekt gemacht. Die historische Chance, hier in der historischen Ortsmitte gestaltend tätig zu werden, wurde verpasst und verkauft. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, diese Entscheidung zu korrigieren? Vielleicht ist dafür auch eine Investition nötig. Vielleicht sind hierzu intensive Gespräche mit den Grundstücksbesitzern nötig.

Andreas Ammer / QUH (Liste #3)

Dienstag, 22. Januar 2008

Das Energiekonzept der QUH

Wie versprochen! Heute abend in der Post: Nachdenken über ein Energiekonzept für Berg: Ob und wie sich Berg energiepolitisch unabhängig machen kann, weiß unser Listenkandidat Dr. Robert Meisner und verrät es um 20 Uhr beim Neujahrsempfang der QUH. Jeder ist eingeladen!
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Ist Geothermie in Berg möglich? - Diese Karte sagt: Ja!
Was kostet sie? Was können wir dafür tun?

Samstag, 19. Januar 2008

Geschafft! - Zum Dank: Einladung an alle Berger!

Bis heute haben images27 Berger mit ihrer Unterschrift im Rathaus die Kandidatur der QUH unterstützt - 168 mal vielen Dank!

Am Montag, den 21. Januar, von 7.30-12.30 haben Sie noch eine allerletzte Gelegenheit ihre Sympathie zu bekunden und für uns zu unterschreiben ...

Das Ergebnis bietet hoffentlich Anlass zum Feiern und läutet die heiße Phase des Wahlkampfes ein. Die anderen Parteien hängen ihre Plakate auf (eine unbeliebte Aktion, auf die die QUH deshalb verzichten wird). Stattdessen lädt die QUH am

Dienstag, den 22. Januar 2008, um 20.00 Uhr

zum

Neujahrsempfang

in den

Gasthof zur Post, Aufkirchen.

Zur Begrüßung spricht kurz unser erster Vorsitzende Andreas Ammer (QUH-Listenplatz #3) über die Wahlversprechen der QUH. Im Anschluss hören wir Geowissenschaftler Dr. Robert Meisner (# 7) zum Thema: „Energiekonzepte für die Gemeinde Berg – wohin die Reise gehen könnte“.

Gelegenheit für alle, die QUH-Listenkandidaten und vor allem unsere beiden Spitzenkandidatinnen Elke Link (#1) und Elke Grundmann (#2) kennen zu lernen. Wir würden uns freuen, wenn viele Qühe, Interessierte, Unterstützer, Freunde oder gar Konkurrenten kommen würden!
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Donnerstag, 17. Januar 2008

Breaking News: MTV Berg bekommt DFB-Kunstrasenplatz!

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Das Jahr geht gut los und der QUH-Blog berichtet als erster!

Der DFB hatte vor fast einem Jahr beschlossen, den Bau von 1000 Minikunstrasenplätzen in ganz Deutschland zu bezuschussen, um "gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft zu investieren". Den Begriff „Mini-Spielfeld“ definierte der Deutsche Fußball-Bund als "ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter." -
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So stellt sich der DFB das Mini-Spielfeld vor.

Der MTV Berg wurde nun als einer von 163 bayrischen Vereinen aus über 300 Bewerbern von der sog. Steuerungsgruppe des DFB für dieses Projekt ausgewählt. Ausschlaggebende Kriterien für den Zuschlag waren laut BFV "insbesondere Kooperationen zwischen Schule und Verein, eine regional flächendeckende Verteilung, die Bedürftigkeit der verschiedenen Standorte sowie soziale Aspekte." Der DFB finanziert "alle zu erbringenden Leistungen oberhalb eines aufbereiteten Grundstückes". Da der Mini-Bolzplatz bereits vorausschauend in den genehmigten Bauantrag des MTV für das Trainingsgelände Berg Nord eingezeichnet wurde (Die QUH berichtete unter; https://quh.twoday.net/stories/4333802 ), dürfte das Grundstück allerdings kein besonders großes Problem darstellen.
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Das genehmigte Trainingsgelände "Berg Nord" des MTV

Wichtig bei der Vergabe: Der Platz soll möglichst lange möglichst vielen Fußballern, auch Kindern, Schülern, Hobbykickern offen stehen. - Nun folgen die nächsten Schritte. Der MTV Berg zählt auf die Unterstützung der Gemeinde bei der Realisierung des Gesamtkonzepts der Sportanlage Berg Nord ... das könnte allerdings schon den neuen Gemeinderat betreffen und sollte deshalb die Entscheidung der Berger am Wahlsonntag (2. März 2008) beeinflussen.

Sonntag, 13. Januar 2008

Vortrag: ... Pubertät ist, wenn .. (neuer Termin!!!)

Eltern mit pubertierenden Teenagern oder Lehrer und Lehrerinnen, die mit jungen Menschen in Schule und Freizeit zusammen arbeiten, kennen den Wunsch nach der „richtigen Erziehung“. Unter dem Motto

... Pubertät ist, wenn Eltern schwierig werden...

laden Elternbeirat und Förderverein des Landschulheims Kempfenhausen zu einem Vortrag ein:

am 29. Januar 2008 um 20:00 Uhr
im Landschulheim Kempfenhausen (neue Aula)


Referentin der Veranstaltung ist Kathrin Oppitz, Gymnasiallehrerin und Ausbilderin für Referendare in Fragen der Pädagogik.

Sie erfahren sowohl die neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung als auch notwendige Kommunikationsstrukturen und die Möglichkeit, das Selbstvertrauen der Pubertierenden so zu stärken, dass sie möglichen Gefährdungen in der turbulenten Zeit der Pubertät gefahrlos begegnen können.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Ku.Ku.B - Der Kunstkubus Berg, die Kalkulation

Es hat gut eine Woche gebraucht, eh sich mein Entsetzen über die Art der Ablehnung des Kunstkubus Berg etwas gelegt hat (vgl.: https://quh.twoday.net/stories/4507567/ ). Wohlan: ruhigeren Blutes einige Zahlen und Fakten.

nullDer Kunstkubus an der Seestraße, Unterberg, wie er vorgeschlagen und abgelehnt wurde.

Die Kaske-Stiftung wollte die Annuität für ein Darlehen garantieren, das über 25 Jahre die von Spezialbaufirmen bestätigten Baukosten von 700.000€ finanziert hätte (60.000€ pro Jahr). Auch etwaige Überziehungen dieser Summe hätten das Projekt nicht in Frage gestellt. Kosten für den Abriß des Museums nach 25 Jahren waren einkalkuliert. Während der Zeit hätte die Stiftung hier ihren anerkannten Musik-Preis vergeben und die Kosten für den laufenden Betrieb des "Forum Berg" getragen (geschätzte Summe für 4 geplante Ausstellungen pro Jahr: 65.000€). Das Gesamtbudget hätte also 125.000 € betragen, und wäre aus den Erträgen des Stiftungsvermögens bestritten worden. Der Etat der Gemeinde wäre davon nicht betroffen.

Die Leistung der Gemeinde wären gewesen:
1. Die zwischenzeitliche Überlassung des Grundstückes für 25 Jahre.
2. Hinter den Erschließungskosten stand ein Fragezeichen, daran wäre - lt. Dr. Kaske - das Projekt nicht gescheitert. In der Sitzung konnte fatelerweise niemand eine konkrete Zahl nennen.
3. Die Pflege der Außenanlage und des Gartens (die im Moment für das Gelände eh anfallen).

Gedacht war dies als ein - durchaus verhandelbarer - Vorschlag, der vorab mit dem Bürgermeister abgestimmt worden war. Von letzterem soll übrigens - im Einklang mit einer Berger Künstlerin - sogar die Idee gekommen sein, das Kultur-Projekt auf diesem Gemeindegrundstück anzusiedeln, was von einiger städteplanerischen Weisheit zeugt.

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So nicht! Der abgelehnte Vorschlag. Wenn überhaupt, dann weiter östlich.

Leider wurde über die Pläne nicht so abgestimmt, wie das GR Pfisterer vorgeschlagen hatte, nämlich als durchaus diskussionswürdiges Projekt, über das mit unverbindlichem Wohlwollen des Gemeinderates weiter verhandelt werden sollte. BM Monn ließ über den konkret vorliegenden Plan so abstimmen, wie dies mit jedem x-beliebigen Bauantrag geschieht. ... mit bekanntem, fatalem Ausgang.
Bemängelt wurde - neben den unklaren Erschließungskosten - vor allem: der Wegfall des Kinderspielplatzes (FDP/ÜP), die Unkenntnis der (noch gar nicht veröffentlichten) neuen Versammlungsverordnung (Steigenberger/BG) und vor allem die Tatsache, dass sich das Gebäude nicht in die Reihe der Privat-Villen eingliedert. Es solle, schon um Klagen der Nachbarn auf Baugenehmigungen zu vermeiden, lieber weiter östlich geplant werden ... was allerdings erst einmal neue Kosten verursachen würde.

Jedenfalls wäre es besser gewesen, die Gemeinderäte früher in die Planung einzubeziehen. Dadurch, dass die Vorgespräche mit dem BM auf seinen Wunsch quasi "geheim" gehalten wurden, fühlten sich die Gemeinderäte - nicht ganz zu Unrecht - etwas überfahren. Klar, dass eine Idee dieser Größenordnung nicht in einer Stunde durchgewunken wird. Schade, dass sie in der gleichen Zeit ein für alle Mal abgelehnt wurde.

Die zahlreich anwesenden Kulturschaffenden verließen sofort den Saal.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Nikolaus

Der Berger Nikolaus beglückte die Turner des MTV Berg bereits letzten Samstag in der Schulturnhalle Aufkirchen.

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Wie immer eine gigantische Veranstaltung, bei der sich die einzelnen Gruppen aller Altersstufen ordentlich ins Zeug legten. Kompliment an die Veranstalter!

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Der jüngste Nachwuchs brauchte allerdings noch Hilfestellung der besonderen Art...
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